Bebauungsplan Nr. 23 – "Industriegebiet Lührsbockel"

1. Inhalt der Planung
2. Natur- und Landschaftsschutz (Eingriffsregelung)
3. Ver- und Entsorgung
4. Ur- oder frühgeschichtliche Bodenfunde
5. Flächenbilanz
6. Planverwirklichung
7. Verfahrensvermerke
Textliche Festsetzungen

1. Inhalt der Planung

Die städtebauliche Situation des Plangebietes ist gekennzeichnet durch seine isolierte Lage in der offenen Landschaft ohne Anbindung an bestehende größere Siedlungsbereiche. Allerdings bietet der Standort durch die unmittelbare Nähe zum Autobahnanschluss Soltau-Süd günstige Anschlussmöglichkeiten an das überregionale Verkehrsnetz und ist daher für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben hervorragend geeignet.



1.1 Erschließung

1.1.1. Straßenverkehr

Das Plangebiet liegt südöstlich der Bundesautobahn A 7 (Hamburg-Hannover) in unmittelbarer Nähe zur BAB-Anschlussstelle Soltau-Süd. Diese optimale Verkehrserschließung, die lärmbelastete Lage und die weite Entfernung zu Siedlungsgebieten hat gegenüber anderen Alternativstandorten große Vorteile.

- Knotenpunkt
Verkehrllich soll das geplante Industriegebiet an die Bundesstraße B 3 (Soltau-Celle) angeschlossen werden. Hierzu soll die vorhandene Einmündung der Straße zum NATO-Truppenübungsplatz Bergen zu einer Kreuzung ausgebaut werden.
Die Knotenpunktkonzpetion wurde mit dem zuständigen Straßenbauamt Celle abgestimmt. Ergänzend zu vorliegendem Bebauungsplan wird eine Vereinbarung zwischen dem SBA Celle und der Gemeinde Wietzendorf abgeschlossen.

- Planstraßen
Die Straßentrassierung orientiert sich am Zuschnitt der späteren Gewerbegrundstücke. Die rd. 100 m lange Planstraße A (Anbindung an die B 3 hat eine Verkehrstrassenbreite von 13 m, die abzweigende Planstraße B (L = 360 m) eine Breite von ca. 14 m. Es ist eine 6,50 m breite Fahrbahn für LKW-Begegnungsverkehr vorgesehen. Der kombinierte Rad-/Gehweg ist einseitig mit b = 2,0 m geplant - hier sollen auch die Versorgungsleitungen (EVU) verlegt werden. Beidseitige Parkstreifen (b=2,50 m) mit einer Länge von rd. 50 m ermöglichen ein Abstellen von jeweils zwei Lastzügen.

- Baumpflanzungen innerhalb der Straßenverkehrsflächen
Entlang der Erschließungsstraße wird die Anpflanzung von Bäumen auf öffentlichen Flächen vorgeschrieben. Je Baumstandort ist eine mindestens 10 m_ große, mit Rasen bewachsene Baumscheibe vorzusehen. Je 40 m Straßenabschnitt sind mindestens 4 Alleebäume zu pflanzen, davon mindestens 2 Bäume mit ca. 10 m Pflanzabstand in einer zusammenhängenden Plfanzfläche. Die Bäume sind dauerhaft zu erhalten.

Gehölzqualität: Hochstämme, 3 x verpflanzt, Stammumfang 16 bis 18 cm
Arten: Entweder Stieleiche (Quercus robur) oder
Spitz-Ahorn (Acer platanoides



1.1.2. Gleisverkehr

Nordöstlich des zukünftigen Industriegebietes befindet sich die Gleisstrasse Celle-Soltau der Osthannoverschen Eisenbahn AG (OHE). Aus verkehrspolitscher Sicht sollte die Möglichkeit geschaffen werden, den Gütertransport auf die Schienen zu verlegen. Daher ist in der verbindlichen Bauleitplanung eine Gleistrasse vorgesehen. Der nördliche Anschluss an das vorhandene Gleis der OHE ist lediglich nachrichtlich dargestellt. Die planungsrechtliche Genehmigung gemäß Eisenbahngesetz (AEG) soll erst dann erfolgen, wenn ein realer Bedarf nach einem Gleisanschluss durch die neuen Industriebetriebe besteht.

Die Gleistrasse ist entlang der Straßentrasse 6 m breit, in Höhe des Regenrückhaltebeckens infolge des Unterhaltungsweges 9 m breit. Es wird davon ausgegangen, dass das Gleis als Industriestammgleis von der OHE geplant, erstellt und betrieben wird. Die erforderliche Gleissicherung bei der Kreuzung infolge Grundstückszufahrten wird im Zuge der späteren Planfeststellung für die Bahnanlage geregelt. Mögliche Anschlussgleise sollen von den späteren Nutzern/Grundstückseigentümern im Zuge der Parzellierung definiert werden.



1.2. Industriegebiete (GI) gemäß § 9 BauNVO

Zur Umsetzung der im Kapitel 3 aufgeführten Zielvorstellungen der Gemeinde Wietzendorf werden für den überwiegenden Teil des Geltungsbereiches eingeschränkte Industriegebiet (GIe) gemäß § 9 BauNVO ausgewiesen. Diese Art der baulichen Nutzung wurde gewählt, um möglichst flexibel auf Ansiedlungswünsche reagieren zu können und Beschränkungen hinsichtlich der Nutzungen so weit wie möglich auszuschließen.

Aufgrund der Tatsache, dass das Plangebiet in Nachbarschaft zur Splittersiedlung Lührsbockel liegt, muss untersucht werden, ob die neuen Nutzungen relevante Lärmbelästigungen für die dort vorhandenen Wohnnutzungen hervorrufen.

Nachfolgend wird anhand der Ausführungen der DIN 18005 "Schallschutz im Städtebau" (Teil 1) eine konkrete Abschätzung der Lärmsituation vorgenommen. Dabei wird von einem zulässigen flächenbezogenen Schallleistungspegel Lw’’ in Höhe von 70 dB tags und 55 dB im Industriegebiet ausgegangen. Es ist zu untersuchen, ob diese Einschränkungen ausreichen, um dem Ruhebedürfnis der Anwohner in Lührsbockel ausreichend Rechnung zu tragen.

Für die Berechnung von Schallimmissionen wird im allgemeinen von Punktschallquellen ausgegangen. "Jede Schallquelle, deren Emission annähernd gleichmäßig über ihre Länge oder Fläche verteilt ist, kann für Immissionsberechnungen durch eine Punktschallquelle in ihrem Mittelpunkt (Flächenschwerpunkt) ersetzt werden, wenn ihre größte Längenausdehnung I höchstens das 0,7fache des Abstandes s zwischen Immissionsort und Mittelpunkt der Schallquelle beträgt.

Größere Schallquellen (Flächenschallquellen) müssen für die Berechnung in Teilstücke unterteilt werden, die diese Bedingungen erfüllen." [vgl. Kap. 3.1. der DIN 18005 (Teil 1)]. Dies ist auch im anstehenden Fall notwendig.

Um nun die Schallbelastung abzuschätzen, die am nächstgelegenen Wohnhaus auftritt, muss für diesen Immissionsort der Beurteilungspegel Lr ermittelt werden. Dieser wird wie folgt berechnet:

Lr = Lw - ^Ls - ^Lz - ^LG + ^LK

Durch die Unterteilung der Gesamtfläche in 2 Teilstücke kann jeweils die Bedingung I < 0,7 s eingehalten werden. Die Einzelergebnisse aus den beiden Teilflächen müssen zur Ermittlung des Gesamtbeurteilungspegels logarithmisch addiert werden.

Auf eine Dokumentation der Rechengänge wird an dieser Stelle verzichtet. Als Beurteilungspegel für das nächstgelegene Wohnhaus in Lührsbockel (Entfernung 720 m bzw. 800 m bis zu den Immissionsschwerpunkten) ergeben sich folgende Werte:

Lr, tags: 49,6 dB
Lr, nachts 34,6 dB

Die Orientierungswerte der DIN 18005 lauten für Dorf- und Mischgebiet tagsüber 60 dB und nachts 45 dB, so dass Nutzungskonflikte hinsichtlich der von den Industriegebieten hervorgerufenen Lärmemissionen mit den benachbarten Wohnbaunutzungen nicht zu erwarten sind.

Eine uneingeschränkte Entwicklung der gewerblichen Nutzung kann sich demnach aufgrund der angrenzenden Splittersiedlung Lührsbockel nicht vollziehen. Es ist erforderlich, den immissionsschutzrechtlichen Belangen durch Einschränkungen hinsichtlich der zulässigen Lärmemissionen Rechnung zu tragen, um Konfliktsituationen zwischen Wohnen und gewerblicher Nutzung auszuschließen.

Aufgrund der vom Abstand abhängigen unterschiedlichen Störwirkungen von Betrieben auf die benachbarte Wohnnutzung in Lührsbockel wurden den Industriegebieten entsprechend den o. a. Berechnungen flächenbezogene Schall-leistungspegel zugeordnet (siehe Planzeichnung und textliche Festsetzung Nr. 1).

Es wird aber darauf hingewiesen, dass die angegebenen flächenbezogenen Schallleistungspegel um dass Maß einer möglichen Abschirmung durch Gebäudestellungen, günstige Zuordnung der Betriebsabläufe oder durch die Wahl geeigneter Baustoffe erhöht werden können.

Die Daten hinsichtlich des Maßes der baulichen Nutzung lauten wie folgt:

Eingeschränktes Industriegebiet (GI e): Baumassenzahl 8,0

Zum Schutz des Landschaftsbildes wird der gemäß BauNVO maximal zulässige Wert von 10,0 für die Baumassenzahl bewußt nicht voll ausgenutzt.

Die Vorgaben zur Art und zum Maß der baulichen Nutzung werden in den textlichen Festsetzungen Nr. 1, 2, 3, 4, 7 und 8 weiter präzisiert. Damit soll vor allem erreicht werden, dass die neuen Nutzungen sich hinsichtlich ihrer Art, Nutzung und Dimensionierung an den Standort und das nähere Umfeld anpassen, um Nutzungskonflikte zu verhindern. Gleichzeitig soll den Nutzern aber auch ein gewisser Spielraum für ihre Bauvorhaben gegeben werden, um eine flexible Umsetzung der planungsrechtlichen Vorgaben zu ermöglichen.

Aufgrund der textlichen Festsetzung Nr. 3 wird zugelassen, dass Wohnungen für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie Betriebsinhaber und Betriebsleiter in den eingeschränkten Industriegebieten möglich sind. Damit wird den Wünschen vieler Investoren entsprochen und die Sicherheit in der neuen Siedlung erhöht.

Die Regelungen der textlichen Festsetzung Nr. 8 dienen dazu, keine zu stark luftbelastenden Betriebe im Plangebiet zuzulassen. Damit sollen vor allem die Wälder und die Bewohner in der Nachbarschaft geschützt werden.

Den getroffenen Festsetzungen liegt die Zielsetzung zugrunde, optimale Voraussetzungen für eine freizügige gewerbliche Entwicklung in diesem Bereich zu schaffen und gleichzeitig den Belangen des Naturschutzes und der Einbindung der Gewerbeflächen in den Landschaftsraum Rechnung zu tragen.

Die überbaubaren Grundstücksflächen sind großzügig bemessen und berücksichtigen die durch die angrenzenden Verkehrswege bedingten Beschränkungen. Sie ermöglichen in Verbindung mit den festgesetzten Baumassenzahlen eine optimale Ausnutzung der festgesetzten Bauflächen.

Darüber hinaus wurden Überlegungen angestellt, ob aus städtbaulich-gestalterischer Sicht Forderungen bezüglich der maximal zulässigen Gebäudelängen getroffen werden sollten. Nach Abwägung zwischen den Belangen des Städtbaus und denen der gewerblichen Wirtschaft hat sich die Gemeinde Wietzendorf entschlossen, eine Beschränkung auf maximal 150 m zu erlassen. Es wird demgemäß eine abweichende Bauweise festgesetzt, die in der textlichen Festsetzung Nr. 2 weiter präzisiert wird.

Die textliche Festsetzung Nr. 4 regelt das Bauverbot innerhalb der Bauverbotszone an der Bundesstraße gem. Nds. Straßengesetz sowie das Bauverbot innerhalb des Brandschutzstreifens entlang der bestehenden Waldränder.

Auf die gemäß § 9 Abs. 1 und 2 FStrG bestehende Baubeschränkungszone in einem Abstand bis 100 m vom befestigten Rand der BAB-Rampe wird in diesem Zusammenhang hingewiesen. Hier dürfen keine Werbeanlagen errichtet werden, die geeignet sind, die Sicherheit des Verkehrs auf der BAB zu beeinträchtigen. Das Straßenbauamt Verden ist im Falle der Vorlage entsprechender Anträge, auch nach Rechtskraft des Bebauungsplanes, in jedem Einzelfall zu beteiligen.

Damit die neue Bahntrasse zwecks Erhöhung der Verkehrssicherheit frei von zu vielen Überfahrten bleibt, regelt die textliche Festsetzung Nr. 5 Anzahl und Dimensionen der zulässigen Querungen. Für das Teilstück der Bahnanlage zwischen dem nördlichen Wendehammer und der Planbereichsgrenze wird durch die textliche Festsetzung Nr. 6 der Bau eines 3,0 m breiten Unterhaltungs- und Zufahrtsweges ermöglicht. Damit entsteht zugleich eine weitere verkehrliche Anbindung an das Regenrückhaltebecken.

Zur Durchgrünung des Bebauungsplangebietes und zur optischen Auflockerung wurde die textliche Festsetzung Nr. 10 getroffen. In den eingeschränkten Industriegebieten ist pro 500 m_ Grundstücksfläche ein standortgerechter, heimischer Laubbaum auf dem Baugrundstück anzupflanzen. Zusätzlich wird festgesetzt, dass auf Stellplatzanlagen für jeweils 4 Stellplätze ein standortgerechter heimischer Laubbaum in direkter Zuordnung zu den Stellplätzen zu pflanzen und dauerhaft zu erhalten ist. Aufgrund dieser Regelungen und der Größe der gewerblichen Bauflächen sind insgesamt mindestens ca. 300 bis 320 Bäume auf den Baugrundstücken anzupflanzen.

Hinsichtlich der Oberflächenentwässerung, der Schmutzwasserentsorgung und Wasserversorgung werden die textlichen Festsetzungen Nr. 13, 14 und 15 in den Bebauungsplan aufgenommen. Damit wird den besonderen Standortverhältnissen des Plangebietes und den damit verbundenen besonderen Anforderungen an die Ver- und Entsorgung entsprochen.

Die getroffenen Festsetzungen sind im Einzelnen aus der Planzeichnung zu ersehen. Sie resultieren aus einer eingehend vorgenommenen Abwägung der verschiedenen Belange und berücksichtigen insbesondere die Vorgaben der Lärmschutzberechnungen.



1.3 Grünflächen

Gestaltungskonzept
Im vorliegenden Bebauungsplan wurden zwei grundsätzlich konträre Planungs-ansprüche, nämlich zum einen den Flächenverbrauch innerhalb des Waldgebietes so gering wie möglich zu halten und zum anderen das Gebiet durch geeignete Bepflanzungs- und Erhaltungsmaßnahmen in das Landschaftsbild einzubinden, in Einklang gebracht.

An der Autobahnauffahrt zur A 7 werden in die öffentliche Grünfläche der vorhandene arme, trockene Kiefernwald in einer Breite von 50 bis 80 m sowie ein 180 m langer, 5 bis 20 m breiter Streifen des vorhandenen Baumbestandes aus Birken, Fichten und Kiefern integriert.

Damit wird dem § 8 des NNatG (Vermeidungs- und Erhaltungsgebot) entsprochen. In geringem Umfang erfolgen innerhalb des B-Plan-Gebietes Kompensationsmaßnahmen:

- durch die Festsetzung von Baumpflanzungen in den Straßenverkehrsflächen,
- durch die Festsetzung von Baumpflanzungen auf den Grundstücksflächen der eingeschränkten Industriegebiete,
- und durch die Ansaat von Landschaftsrasen auf den privaten Grünflächen mit der Zweckbestimmung Brandschutztrasse.

Gestalterisch dienen die oben genannten Laubgehölz-Pflanzungen der Einbindung der bebauten Flächen in das durch Wälder bestimmte Landschaftsbild. Weiterhin erfolgt so innerhalb der Gewerbeflächen eine Auflockerung und Strukturierung.

Auch die Flächen für die Wasserwirtschaft und den Hochwasserschutz sowie die Regelung des Wasserabflusses stellt sich optisch als Grünfläche dar. In den Trockenbecken zur Rückhaltung und Drosselung von Hochwasserspitzen des anfallenden Oberflächenwassers sowie dem Sickerbecken entwickeln sich extensiv unterhaltene Gras- und Staudenfluren.



1.3.1 Öffentliche Grünflächen

Als öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung Parkanlage ist die Fläche am Autobahnzubringer ausgewiesen. Die Flächen sind naturnah zu gestalten, mit standortgerechten und landschaftstypischen Gehölzen zu bepflanzen und extensiv zu unterhalten.

Am Autobahnzubringer ist 35 v. H. der derzeit landwirtschaftlich genutzten Fläche zu bepflanzen. Die gesamte Fläche ist mit Ausnahme des vorhandenen Waldes mit Landschaftsrasen einzusäen. Der vorhandene Kiefernwald ist langfristig zu einem trockenen Eichen-/Birkenwald umzuwandeln. Der Pflanzabstand innerhalb der Gehölzfläche beträgt 1,5 m x 1,5 m.

Die Bepflanzung ist aus folgenden grünlaubigen Laubholzarten vorzunehmen:

Bäume I. Ordnung wie
Quercus petrea (Trauben-Eiche)
Quercus robur (Stiel-Eiche)

Bäume II. Ordnung wie
Betula pendula (Sand-Birke)
Sorbus aucuparia (Eberesche)

Sträucher wie
Corylus avellana (Haselnuss)
Sambucus nigra (Schwarzer Holunder)
Rubus fruticosus (Brombeere)
Rosa canina (Hundsrose)
Crataegus monogyna (Weißdorn)
Prunus spinosa (Schlehe)
Ligustrum vulgare (Liguster)

Die Zusammensetzung und Qualitäten der Arten wird wie folgt festgesetzt:

Bäume I. Ordnung: 10 v. H.
Heister: o. B., Höhe 150 bis 200 cm

Bäume II. Ordnung: 10 v. H.
Heister: o. B., Höhe 150 bis 200 cm

Sträucher: 80 v. H.
Strauch bzw. Heister: o. B., Höhe 100 bis 150 cm.



1.3.2. Private Grünflächen

Bei den privaten Grünflächen handelt es sich um einen mit Landschaftsrasen angesäten 5 m breiten Streifen an der östlichen und südlichen Grenze des Plangebietes (Textliche Festsetzung Nr. 12). Sie dienen der Zweckbestimmung Brandschutztrasse als Unterhaltungs- und Erschließungswege.



1.4 Flächen für die Wasserwirtschaft/Wasserwirtschaftliches Konzept

Für die Regelung der wasserwirtschaftlichen Belange sind innerhalb des Planungs-gebietes Schmutz- und Regenwasserkanäle, Gräben, Versickerungs- und Rückhaltebecken und ein Schmutzwasserpumpwerk anzulegen.

Die Regen- und Schmutzwasserkanäle zur Sammlung und Ableitung der Abflüsse können in den Erschließungsstraßen sowie in den durch Leitungsrechte zu sichernden Trassen verlegt werden. Für das Schmutzwasserpumpwerk ist am nördlichen Ende der Erschließungsstraße eine kleine öffentliche Fläche erforderlich. Schmutzwasserpumpwerk und Druckrohrleitung ermöglichen die Ableitung der Schmutzwasserabflüsse zur Kläranlage der Gemeinde Wietzendorf.

Für die Anlage des Versickerungsbeckens, des Grabens und des Rückhaltebeckens sind am tiefergelegenen westlichen Planungsgebietsrand Flächen ausgewiesen. Die Einrichtungen auf den Flächen für Wasserwirtschaft ermöglichen es, die Abflüsse des Planungsgebietes entsprechend der natürlichen Abflussspitze zu drosseln und die Vorfluter nur mit der natürlichen Abflussspende aus dem Gebiet zu belasten.



2. Natur- und Landschaftsschutz (Eingriffsregelung)

Parallel zur Bearbeitung des Bebauungsplanes wurde für das Plangebiet ein Grünordnungsplan erstellt. Das Ergebnis kann wie folgt zusammengefaßt werden.

In den textlichen Festsetzungen wurden Maßnahmen der Vermeidung und Verminderung soweit möglich festgelegt, um die Eingriffsgröße möglichst gering zu halten.

Durch die Flächenversiegelung und die Entfernung von zeitnah nicht wiederherstellbaren Biotopen entsteht ein erheblicher Eingriff auf die Leistungs-fähigkeit des Naturhaushaltes und das Landschaftsbild. Bilanziert wurde nach den Naturschutzfachlichen Hinweisen zur Anwendung der Eingriffsregelung in der Bauleitplanung (BREUER; 1/94) im Grünordnungsplan.

Es errechnet sich ein Kompensationsbedarf von 4,84 ha Fläche, die um eine Wertstufe aufgewertet werden müssen. Von der Gemeinde Wietzendorf werden in Absprache mit dem Forstamt Walsrode und der Forstbetriebsgemeinschaft Soltau Flächen im Gemeindegebiet für die Ansiedlung von naturnahen Waldgesellschaften zur Verfügung gestellt. Dabei handelt es sich überwiegend um Kahlschlagflächen. In trockenen Bereichen wird Eichen-/Rotbuchenmischwald angepflanzt, in feuchteren Bereichen wird Bergahorn beigemischt und auf nassen Standorten werden Erlenbruche entwickelt. Mit den beschriebenen Ersatzmaßnahmen auf insgesamt 4,85 ha Fläche wird der Eingriff in die Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes und das Landschaftsbild ausgeglichen.



3. Ver- und Entsorgung

Alle Ver- und Entsorgungsträger werden rechtzeitig von der Gemeinde Wietzendorf über den Beginn der Baumaßnahmen informiert, so dass deren Anlagen zeitgleich mit den anderen tiefbautechnischen Erschließungsarbeiten errichtet werden können. Soweit unterirdische Ver- und Entsorgungsanlagen im Plangebiet vorhanden sind, wird die Gemeinde Wietzendorf darauf hinwirken, dass vor Beginn aller Tiefbauarbeiten die Lage der oben angeführten Kabel und Rohere angezeigt wird, um Beschädigungen und Unfälle zu verhindern.



3.1 Elektrizitäts- und Gasversorgung

Die Versorgung des Bebauungsplanbereiches mit elektrischem Strom erfolgt durch Anschluss an das Versorgungsnetz der Überlandwerk-Nord-Hannover AG.
Die Gemeinde führt derzeit Verhandlung mit verschiedenen Gasversorgungsunternehmen. Eine Entscheidung, welches Unternehmen die Versorgung leistet, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch offen.


3.2 Trinkwasserversorgung

Der Planbereich wird durch das Versorgungsnetz der Gemeine Wietzendorf mit Trink- und Brauchwasser versorgt. Der Wasserbedarf der im Planungsgebiet anzusiedelnden Betriebe darf 0,5 l/(s-ha), Betrieb mit geringem Wasserbedarf, nicht überschreiten.



3.3 Löschwasserversorgung

Die Löschwasserversorgung im Planungsgebiet wird über einzurichtende Löschwasserbrunnen sichergestellt.
Die Einteilung des Gebietes in Lösch- und Zugriffsbereiche wird, der baulichen Entwicklung angepaßt, im Einvernehmen mit der örtlichen Feuerwehr, dem Brandschutzprüfer des Landkreises und der Gemeinde Wietzendorf vorgenommen. Das gilt auch für die Festlegung von Anzahl, Art und Anordnung der in Frage kommenden Löschwasserstellen.



3.4 Fernmeldetechnische Versorgung


Die fernmeldetechnische Versorgung des Bebauungsplanbereiches erfolgt über die Deutsche Telekom AG, Niederlassung Göttingen.



3.5 Oberflächenentwässerung

Die Dachabflüsse der Industrieflächen sind zu versickern, soweit der anstehende Boden und der Grundwasserstand dieses zulassen. Die übrigen Dach- und Hofflächenabflüsse der Industrieflächen werden gesammelt und abgeleitet.
Oberflächenwasser von Straßen und befestigten Flächen darf nur flächenhaft bzw. über Mulden im Straßenseitenraum versickert werden.
Für die einzelnen Grundstücke sind die Abflüsse entsprechend dem Abflussbeiwert = 0,5 und kleiner zu drosseln, bevor sie in den öffentlichen Kanal oder die Becken mit Gräben eingeleitet werden. Für die Drosselung der Niederschlagsabflüssen sind Rückhaltebecken und -gräben anzulegen, in denen die Abflussspitzen gespeichert werden. Bei einer Direkteinleitung in Gräben und Becken sind die Oberflächenabflüsse über Absetzbecken vorzureinigen, die Hof- und Verkehrsflächenabflüsse sind zusätzlich über Abscheider zur reinigen.
Die gesammelten Oberflächenabflüsse werden in das Versickerungs- bzw. Rückhaltebecken eingeleitet. Dem Versickerungsbecken wird ein Absetzbecken mit Tauchwand vorgeschaltet, um mögliche Schadstoffe vorab abzuscheiden. Dem Rückhaltebecken wird ein Absetzbecken vor- und ein Drosselbauwerk mit Abscheider nachgeschaltet.
Im Rückhaltebekcen werden die Abflüsse der Gewerbe- und Industrieflächen vor Einleitung in die nördlichen Vorflutgräben entsprechend dem natürlichen Gebietsabfluss gedrosselt. Eine Erhöhung der Abflussspitzen in den nördlich gelegenen Vorflutgräben bzw. der Kleinen Aue wird dadurch verhindert.
Die Versickerungs-, Rückhaltebecken und Gräben werden naturnah gestaltet.
Als Grundlage für die wasserrechtliche Genehmigung wird nach Aufstellung des Bebauungsplanes eine Entwurfsplanung zur Oberflächenentwässerung erstellt.



3.6 Schmutzwasserentsorgung


Die geplanten Schmutzwasserkanäle für die Industrieflächen werden über ein neues Schmutzwasserpumpwerk mit Schmutzwasserdruckrohrleitung an das Kanalnetz und die Kläranlage der Gemeinde Wietzendorf angeschlossen. Im Rahmen der äußeren Erschließung ist der Druckrohrleitungsanschluss an das vorhandene Kanalnetz herzustellen.
Die Kapazität der kommunalen Kläranlage ist ggf. dem Belegungsgrad des Plangebietes und dem tatsächlichen Schmutzwasseranfall entsprechend zu erweitern.
Das Schmutzwasserkanalnetz wir für Betriebe mit geringem Abwasseranfall qs = 0,5 l/(s-ha), ausgelegt.



3.7 Abfallbeseitigung/Altlasten

Die Abfallbeseitigung wird zentral vom Landkreis Heidekreis durchgeführt. Für Abfälle aus der gewerblichen Nutzung gelten die Vorschriften der Abfallgesetzgebung des Bundes und des Landes.
Das Staatliche Amt für Wasser und Abfall Verden teilte mit, dass innerhalb des Plangebietes keine Altlasten bekannt sind.



4. Ur- oder frühgeschichtliche Bodenfunde

Sollten bei den geplanten Bau- und Erdarbeiten ur- oder frühgeschichtliche Bodenfunde gemacht werden, wird darauf hingewiesen, dass diese Funde meldepflichtig sind (§ 14 Abs. 1 NDSchG). Es wird gebeten, diese Funde unverzüglich der zuständigen Kreis- bzw. Gemeindeverwaltung zu melden, die sofort die Bezirksregierung benachrichtigen wird.

Ferner wird darauf hingewiesen, dass gemäß § 14 Abs. 2 NDSchG zutage getretene archäologische Funde und die Fundstellen ggf. bis zum Ablauf von vier Werktagen nach der Anzeige unverändert zu lassen sind bzw. für ihren Schutz Sorge zu tragen ist, wenn nicht die Denkmalschutzbehörde vorher die Fortsetzung der Arbeiten gestattet.


5. Flächenbilanz

Größe des Plangebietes: 25,00 ha
davon
Eingeschränktes Industriegebiet (GI): 16,18 ha
Öffentliche Grünflächen: 6,67 ha
davon
Fläche für die Wasserwirtschaft
(Regenrückhalteinrichtungen): 3,16 ha
Private Grünflächen: 0,51 ha
Verkehrsfläche/Bahnanlagen 1,64 ha



6. Planverwirklichung

6.1 Durchführung der Erschließung

Die Erschließung des Bebauungsplanbereiches sowie die Unterhaltung der Erschließungsanlagen erfolgt gem. §§ 123 ff BauGB durch die Gemeinde Wietzendorf.
Der Zeitpunkt für die Durchführung der Erschließungsmaßnahmen wird von der Gemeinde bestimmt.
Ein Rechtsanspruch auf die Erschließung besteht nicht. Es ist jedoch vorgesehen, nach Verkauf der Bauflächen die bauliche Erschließung zügig umzusetzen.



6.2 Bodenordnung

Die Flächen des Bebauungsplanes befinden sich im Eigentum eines landwirtschaftlichen Betriebes. Der Eigentümer hat Bereitschaft bekundet, diese Flächen an die Gemeinde zu veräußern.



7. Verfahrensvermerke

Die vorstehende Begründung hat keinen Satzungscharakter. Festsetzungen in Zeichnung, Schrift und Text enthält nur die Planzeichnung.
Der Rat der Gemeinde Wietzendorf hat die vorstehende Begründung gemäß § 9 Abs. 8 BauGB am 18.12.1997 beschlossen.



Textliche Festsetzungen

1. In den eingeschränkten Industriegebieten (GIe) sind nur Gewerbebetriebe und Anlagen zulässig, die die jeweils in der Planzeichnung festgesetzten flächenbezogenen Schallleistungspegel, bezogen auf 1 m_, nicht überschreiten.
Es wird darauf hingewiesen, dass die angegebenen flächenbezogenen Schallleistungspegel "effektive" Werte sind; der "wahre" Schalleistungspegel kann um das Maß einer möglichen Abschirmung erhöht werden. Damit ist es auch möglich, bei einer Betriebsplanung durch Gebäudestellungen, günstige Zordnung der Betriebsanläufe oder durch die Wahl von geeigneten Baustoffen auch stärker emitierende Betriebe zu verwirklichen.

2. In der abweichenden Bauweise (a) sind Gebäude bis zu einer Länge von 150 m zulässig. Die Abstände regeln sich nach Landesrecht.

3. In den eingeschränkten Industriegebieten (GIe) sind gemäß § 1 (6) 2 BauNVO i. V. m. § 9 (3) 1 BauNVO für Aufsichts- und Bereitschaftspersonen sowie für Betriebsinhaber und Betriebsleiter Wohnungen zulässig, die dem Gewerbebetrieb zugeordnet und ihm gegenüber in Grundfläche und Baumasse untergeordnet sind. Für diese Wohnungen sind passive Lärmschutzmaßnahmen vorzusehen.

4. Auf den nicht überbaubaren Grundstücksflächen zwischen der vorderen Baugrenze und dem Fahrbahnrand der Bundesstraße 3 sowie zwischen der vorderen Baugrenze und der östlichen Geltungsbereichsgrenze (Brandschutzstreifen) sind Garagen und überdachte Stellplätze im Sinne von § 12 BauNVO und Nebenanlagen im Sinne von § 14 (1) BauNVO nicht zulässig. Der Brandschutzstreifen ist von Gehölzpflanzungen und Gehölzaufwuchs freizuhalten.

5. Für die östlich der Planstraße B gelegenen Bauflächen darf die Bahnanlage pro Grundstück mit einer maximal 8,00 m breiten Zufahrt überquert werden. Für Grundstücke, deren Anliegerlänge 150 Meter überschreitet, ist eine zweite Zufahrt zulässig.

6. In der Fläche für Bahnanlagen ist zwischen der nördlichen Wendeanlage und der nordöstlichen Babauungsplangrenze eine Unterhaltungs- und Zufahrtsweg von 3,0 m Breite zulässig.

7. Im eingeschränkten Industriegebiet (GIe) nördlich der Planstraße A und westlich der Planstraße B ist pro Baugrundstück die Errichtung eines maximal 40,0 m hohen Werbepylons zulässig. Die Abstände zur Bundesautobahn A 7 richten sich nach den Straßengesetzen des Bundes und des Landes Niedersachsen.

8. In den eingeschränkten Industriegebieten (GIe) sind Betriebe mit Anlagen nicht zulässig, die aufgrund ihrer Beschaffenheit und ihres Betriebes in besonderem Maße geeignet sind, schädliche Umwelteinwirkungen hervorzurufen oder in anderer Weise die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft zu gefährden, erheblich zu benachteiligen oder eheblich zu belästigen (Genehmigungsbedürftige Anlagen im Sinne von § 4 BlmSchG), wenn für die Anlagen das Genehmigungsverfahren nach § 10 BlmSchG durchgeführt wird.

9. Entlang der Erschließungsstraßen wird die Anpflanzung von Bäumen auf öffentlichen Flächen vorgeschrieben. Je Baumstandort ist eine mindestens 10,0 m_ große, mit Rasen bewachsene Baumscheibe vorzusehen. Je 40 m Straßenabschnitt sind mindestens 4 Alleebäume zu pflanzen, davon mindestens 2 Bäume mit ca. 10 m Pflanzabstand in einer zusammenhängenden Pflanzfläche. Die Bäume sind dauerhaft zu erhalten.
Gehölzqualität: Hochstämme, 3 x verpflanzt, Stammumfang 16 bis 18 cm
Arten: Entweder Stieleiche (Quercus robur) oder Spitz-Ahorn (Acer platanoides)

10. In den eingeschränkten Industriegebieten (GIe), ist pro angefangene 500 m_ Grundstücksfläche ein standortgerechter, heimischer Laubbaum auf dem Baugrundstück anzupflanzen. Zusätzlich wird festgesetzt, dass auf Stellplatzanlagen für jeweils 4 Stellplätze ein standortgerechter, heimischer Laubbaum in direkter Zuordnung zu den Stellplätzen zu pflanzen und dauerhaft zu erhalten ist.
Gehölzqualität: Hochstämme, 3 x verpflanzt, Stammumfang 16 bis 18 cm.

11. Die öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung Parkanlage am Nordwestrand des Plangebietes ist naturnah zu gestalten, mit standortgerechten und landschaftstypischen Gehölzen zu bepflanzen und extensiv zu unterhalten.
35 v. H. der derzeit landwirtschaftlich genutzten Fläche ist zu bepflanzen. Die gesamte Fläche ist mit Ausnahme des vorhandenen Waldes mit Landschaftsrasen einzusäen. Der vorhandene Kiefernwald ist langfristig zu einem trockenen Eichen-/Birkenwald umzuwandeln. Der Pflanzabstand innerhalb der Gehölzfläche beträgt 1,5 m x 1,5 m.

Die Bepflanzung ist aus folgenden grünlaubiten Laubholzarten vorzunehmen:

Bäume I. Ordnung wie
Quercus petrea (Trauben-Eiche)
Quercus robur (Stiel-Eiche)

Bäume II. Ordnung wie
Betula pendula (Sand-Birke)
Sorbus aucuparia (Eberesche)

Sträucher wie
Corylus avellana (Haselnuss)
Sambucus nigra (Schwarzer Holunder)
Rubus fruticosus (Brombeere)
Rosa canina (Hundsrose)
Crataegus monogyna (Weißdorn)
Prunus spinosa (Schlehe)
Ligustrum vulgare (Liguster)

Die Zusammensetzung und Qualitäten der Arten wird wie folgt festgesetzt:

Bäume I. Ordnung: 10 v. H.
Heister: o. B., Höhe 150 bis 200 cm

Bäume II. Ordnung: 10 v. H.
Heister: o. B., Höhe 150 bis 200 cm

Sträucher: 80 v. H.
Strauch bzw. Heister: o. B., Höhe 100 bis 150 cm.

12. Die privaten Grünflächen mit der Zweckbestimmung Brandschutztrasse sind mit Landschaftsrasen anzusäen und zu erhalten.

13. Hinsichtlich der Oberflächenentwässerung gelten folgende Vorgaben. In den eingeschränkten Industriegebieten (GIe) sind die Oberflächenabflüsse (eines 10jährlichen Niederschlagsereignisses) entsprechend dem Abfluss einer gleich großen Fläche so zu drosseln, dass der Abflussbeiwert (gemäß DIN 4045) 0,5 nicht überschreitet.

14. In den eingeschränkten Industriegebieten (GIe) ist für Gewerbebetriebe der Schmutzwasseranfall auf q = 0,5 l/(s x ha) (gem. ATV-Richtlinie) zu begrenzen.

15. In den eingeschränkten Industriegebieten (GIe) sind nur Gewerbebetriebe zulässig, deren Wasserbedarf q = 0,5 l/(s x ha) (gem. DVWK) nicht übersteigt.