Stechinelli C1 Wietzendorf-Willenbockel

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Am Rathausplatz in Wietzendorf beginnt der Abschnitt des Themenweges "Auf den Spuren des Postmeisters" in Richtung Bispingen. Über die Wietze und vorbei am Peetshof geht es aus Wietzendorf hinaus nach Norden. Hinter Meinholz führt der Themenweg über eine denkmalgeschützte Kopfsteipflasterstraße und dann weiter über einen naturbelassenen Waldweg bis kurz vor Willenbockel. Ab hier muss auf der Kreisstraße weitergeradelt werden. Der gesamte Verlauf entspricht nahezu exakt dem des alten Wietzendorfer Postweges.
Der Peetshof in Wietzendorf ist ein typischer Heidebauernhof. Die Gemeinde Wietzendorf kaufte die Hofstelle 1987 mit der Absicht, die Gebäude zu erhalten und kulturell zu nutzen. In Trägerschaft des Heimatsvereins Peetshof beherbergt der Hof heute ein Museum für Orts- und Regionalgeschichte. Auch eine Postuniform wird gezeigt. Ausstelllungen werde organisiert und gesellige Feste zur Gemeinschaftspflege gefeiert.
Die Wietze bei Wietzendorf fließt in Müden in die Örtze und hat mit der Wietze bei Wietze bei Wietze nur den Namen gemein. Er bedeutet wohl so viel wie Bergulmenfluss.

Bis zum Ortsausgang von Meinholz folgt der Themenweg der Kreisstraße. Aus Meinholz hinaus wird auf der historischen Kopfsteinpflaster gefahren. Sie ist denkmalgeschützt und wurde 2011 aufwenig saniert. An der rechten Seite befindet sich ein geschotteter Weg für Radfahrer. Das Steinpflaster rüttelt einen sonst ganz schön.

Die Anfang 19. Jahrhunderts aufkommenden Pflasterungen waren seinerzeit ein Segen für Fuhrleute, denn die ausgefahrenen Sandwege waren vorher teilweise nur schwer zu passieren.

Der im weiteren Verlauf unbefestigte Weg führt durch den Wald bis an die K36 vor Willenbockel. Im Bereich der Außenfeuerstellung am Kakelsberg kann der Weg etwas zerfahren sein.
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